Auch in diesem Jahr fand das bereits traditionelle Treffen der Partnerschaftsvereine von Bad Vilbel und Moulins statt. Der Verein besteht seit 35 Jahren und viele Freundschaften sind auf diesem Weg in dieser Zeit entstanden und werden weiter gepflegt sowie neue geschlossen.
Nachdem die französischen Freundinnen und Freunde im vergangenen Jahr in Bad Vilbel zu Besuch waren, machten sich in diesem Jahr die deutschen Mitglieder auf den Weg in die Auvergne. Nach dem Eintreffen der deutschen Teilnehmenden am frühen Abend wurden sie von den Freunden und Freundinnen aus Moulins mit einem kleinen „Pot de bienvenue“ aufs herzlichste begrüßt.
Am Folgetag standen zwei besondere Besichtigungen auf dem Programm. Am Morgen führten uns zwei Mitglieder der Familie Chabannes durch ihr beeindruckendes Anwesen, das Château d’Avrilly. Nach dem Mittagessen auf dem malerischen Platz der kleinen Stadt Agonges durften wir das Arboretum de Balaine entdecken, ein englischer Garten aus dem 19. Jahrhundert mit vielen exotischen Pflanzen.
Zum Abschluss des Abends fand das „diner convival“ ein festliches Abendessen im Salles des fêtes in Moulins statt. Hier hatten Bürgermeister Sebastian Wysocki aus Bad Vilbel und sein neugewählter Amtskollege Benoît Faivre erstmals die Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen. Mit sehr gutem Essen, Musik und vielen freundschaftlichen Gesprächen ging der Tag zu Ende.
Am Samstag stand am Vormittag der traditionelle Empfang im Rathaus von Moulins statt. Die beiden Bürgermeister sowie die Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine Alain Compagnon für Moulins und Renate Behrens für Bad Vilbel betonten in ihren Ansprachen, dass Städtepartnerschaften von persönlichen Begegnungen, von Offenheit, Freundschaft und gegenseitigem Vertrauen leben. Gerade in Zeiten, in denen Europa und die Welt vor großen Herausforderungen stehen, sind solche Begegnungen wichtiger denn je. Sie zeigen, dass Verständigung nicht abstrakt ist, sondern durch Menschen entsteht, die sich begegnen, austauschen und miteinander Freundschaften schließen.
Zum Abschluss des Tages gab es Gelegenheit, das Centre national du costume et de la scène zu besichtigen. Dieses nationale Museum feiert in diesem Jahr sein 20. Jubiläum und sammelt und erhält Kostüme aus den Bereichen Oper, Schauspiel und Tanz.
Der Ausklang des Tages gehörte den Familien und am nächsten Tag musste bereits wieder Abschied genommen werden. Auch wenn diese Treffen nur kurz sind, sind sie von intensiven Begegnungen geprägt und die vielen Eindrücke werden noch lange nachwirken.
Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass auch dieses Treffen wieder ein voller Erfolg war, und danken Susanne Kreuzer für die perfekte Organisation auf der deutschen Seite sowie allen Gastgebenden auf der französischen Seite.
Wir freuen uns auf das Wiedersehen in Bad Vilbel im nächsten Jahr 2027 und laden alle Interessierten hierzu herzlich ein.











